Bi-curiosity: „Homo-Scheu“ unter Männern

 
Themenersteller
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16. Jan

Bi-curiosity: „Homo-Scheu“ unter Männern
Ein Artikel aus der aktuellen GQ warum ein „bisschen bi (auch unter Männern nicht schadet“.

Leider noch nicht online verfügbar, daher hier angehängt.

Vielleicht ein bisschen platt und oberflächlich, aber spricht mir vom Grund-Tenor und der Aussage sehr aus der Serle.

Schön treffend: Zitat „.. wobei sich die Homophobie, nein, sagen wir lieber die gesellschaftlich anerzogene Homo-Scheu vieler Männer in den mir bekannten Fällen nur auf Liebe, Sex und Zärtlichkeit zwischen Männern bezieht. Denn lesbischer Sex ist für viele Typen noch immer DER Sextraum schlechthin...“.

Bin gespannt auf Meinungen / Kommentare / Erfahrungen (insbesondere auch der LiebhaberInnen).
It‘s all about love.
 
 
16. Jan

bestimmt interessant...
...aber leider nicht lesbar.... *crazy*
 
 
16. Jan

Die etablierte "Lesbischer Sex ist ästhetisch aber schwuler Sex ekelhaft"-Doppelmoral finde ich ZUM KOTZEN! *flop*

Ich hoffe, dass die sich in den nächsten Jahrzehnten langsam auflöst. Das wird, parallel zum Verlauf der wirklichen Gleichberechtigung von Frauen, passieren. Denn die "Lesben sind ästhetisch"-Formel funktioniert nur so lange, wie die Gesellschaft Frauen als (Sex-)OBJEKTE und nur Männer als Subjekte ansieht.

Im übrigen gilt der, unter heteronormen Männern, verbreitete "Lesbensex-Traum", ja auch nur für die "Lipstick-Lesbians" & "Pornolesben", die als FIKTION VON Heteromännern FÜR Heteromänner erfunden & inszeniert werden.

Die ECHTEN Lesben, die ich kenne sind kurzhaarig, kleiden sich nicht so, wie es Männer sexy finden und würden auch NIE einen Mann zusehen oder gar mitmachen lassen.
 
 
16. Jan

oh ja
Da sagst Du was! Ich habe, wenn ich sage, dass ich nicht bi sei, auch schon mehrfach zu hören bekommen: "Ich denke schon, dass es Dir gefallen würde, Frauen wissen ja am besten über Frauen Bescheid, wenn sie erfahren ist und hübsch, Frauen sind ja viel hübscher anzusehen, dann hättest Du bestimmt auch Spaß, Du musst es halt mal ausprobieren" so als wäre es völlig unvorstellbar als Frau nicht von Frauen angezogen zu werden! Wenn ich dann erwidere, das gelte ja wohl dann genauso auch für IHN, blankes Entsetzen! "Was nein!!! Ich fass doch keinen Kerl an! Ich bin nicht schwul!" *headcrash*
 
 
16. Jan

lesbar
etwas unglücklich veröffentlicht, aber man weiß doch: Strg und + drücken und schon kann man den Text auf die nötige Größe ziehen ....
*klugscheisser*
 
 
16. Jan

Oh ja!
Hier im Joy geben (gefühlte) 90% der Frauen an, "bi" zu sein aber keine 3% der Männer.

Diese Verteilung halte ich für eine reine Abbildung des ansozialisierten, heteronormen "Homosexualitätstabus"!
Studien schätzen, daß 5-10% der Bevölkerung homosexuell sind - und das meint BEIDE Geschlechter.

Daher halte ich 89% dieser ANGEBLICHEN "Bi-Frauen" hier auch für STOCKHETERO, die nur mit Frauen rummachen, um die anwesenden Männer zu unterhalten bzw. von denen "Anerkennung / Bestätigung" dafür zu bekommen!
Das zeigt sich auch darin, daß diese ANGEBLICHEN "Bi-Frauen" "Sex" mit Frauen als lasche Küsse (am besten noch ohne Zunge) und gegenseitiges Streicheln der Brüste definieren. Sorry, aber das ist KEIN SEX für mich, sondern REINE SHOW.
 
 
16. Jan

was ich mag:
echte aktive Bi-Männer

Ich kenne solche Männer, die das sehr genießen
an deren Vergnügen ich auch teilhabe

Männer, die alles dafür gäben, mit bi-Frauen auf die Matte zu kommen, sind Fantasten. Der Gedanke, dass sie es mehreren Frauen besorgen könnten und diese sich auch gegenseitig verwöhnen ... wenn ich mit dabei bin, bekommt nur eine die ganze Ration Erotik und die bis zum letzten Tropfen. Denn ich möchte am Ende das Sahnetüpfelchen, soo ist das nun mal!
Ich persönlich teile eher nicht gerne einen Mann mit anderen Frauen und hat der Mann, wie lange er es auch zurückhalten mag, erst mal sein Sperma verschossen, dann ist es weg und für mich gehört das eben bestenfalls dazu - Sperma.

Es ist schade, wenn Männer homo-phob sind - aber ich habe eher weniger damit zu schaffen, weil ich hauptsächlich mit jeweils einem einzelnen Mann auf die Matte gehe.

Mein traum wären zwei sich gut kennende bi-Männer, mit denen ich oft das Vergnügen haben könnte. Aber da sind derzeit leider viele km und Schichtdienste ein heftiger Störfaktor - schade
 
 
16. Jan

Er schreibt
Mille_Feuille:
Mein traum wären zwei sich gut kennende bi-Männer, mit denen ich oft das Vergnügen haben könnte. Aber da sind derzeit leider viele km und Schichtdienste ein heftiger Störfaktor - schade

Ich habe mit Bi MMF Erfahrung und liebe es. Diesen Begriff bi-neugierig halte ich aber für Unsinn. Wer bisexuelle Fantasien hat ist schlicht bisexuell. Der Rest ist nur eine weitere homophobe Kaschierung der eigenen Orientierung. Bisexualität ist so flexiebel, dass da alles drunter fallen kann. Auch unsere Tastenerotiker, die ihre Bisexualität vor der Frau geheim halten und nur im virtuellen Leben ausleben.
 
 
16. Jan

mit diesem meinem Traum meine ich zwei Männer, mit denen isch wesentlich öfter dieser Art daten kann und nicht jnach Ewigkeiten und einer Kalendereclypse.... = alle Jubeljahre....

Generell ist es keine Fantasie, denn ich habe es ja schon erlebt, dabei auch Männer zusammengeführt, die sich nicht kannten, sich aber absolut genossen haben
 
 
16. Jan

Versteckt wird es schon
ER schreibt:
Wenn wir auf Partys mit Paaren in Kontakt kommen haben sich schon des öfteren sehr aufregende Spiele zwischen den Männern entwickelt und das obwohl die Jungs "hetero" im Profil stehen haben. Darauf angesprochen kommt immer wieder "ich kann das doch nicht schreiben, das schreckt doch ab"... fragt sich wen es abschreckt, da ich deutlich mehr Frauen kenne, die Bi-Männern zusehen mögen als Männer die dazu stehen Spaß daran zu haben. Und andere Kerle zu verschrecken kann ja kein Problem sein *zwinker*

Sollten wir Solo-Männer suchen, dann immer solche, die auch dazu stehen, dass sie zumindest Bi-Interesse haben, wie es hier im JC so schön klassifiziert ist. (Ich bin ja auch der Meinung, dass man es entweder mag oder nicht mag, aber nicht so unentschlossen [...Interesse]... egal, zurück zur Suche. Die zu finden, die dazu stehen ist schon echt eine kleine Auswahl. Und dann soll ja noch die Chemie stimmen. Wäre schön, wenn mehr Männer dazu stehen, dass es ihnen Spaß macht auch mal einen Schwanz zu lutschen...oder so...oder mehr... *g*
 
 
16. Jan

Mir ist im Club mal ein treffendes Beispiel passiert,
ich sitze auf einer Matte und schaue einem Pärchen zu,
als mir plötzlich (also ohne vorher fragen, oder guten Abend sagen) ein Penis vor/ins Gesicht gehalten wird.
Ich setze mich ein wenig zurück und verzieh das Gesicht, als es auch schon tönt :
"Ich solle ihm einen blasen", Antworte " Ob ihm klar wäre wer ich bin, und wenn Oral, auch das ganze Paket inklusive Pentration haben möchte"
Da kommt zurück " Von einem Mann sich blasen lassen wäre für ihn OK, aber ficken würde er nicht, er wäre ja nicht Schwul "
Inzwischen hatte das Pärchen das mitbekommen, und mich rangewunken,
so das ich mir jede weitere Antwort gespart, und mich auf die beiden konzentriert habe.
Für mich ein typisches Beispiel für die Bigotterie die unter den Männern herrscht.
Auch das im Artikel erwähnte Bi-sex unter Frauen wird überall gerne gesehen,
aber 2 Männer, oder TS und Mann wollen die wenigsten, schon gar nicht öffentlich.
 
 
16. Jan

Nu ma‘ langsam
Ich halte aus urheberrechtlichen Gründen die Zweitveröffentlichung für fragwürdig.

Es ist immer noch so, dass lesbischer Sex tolerierter ist als schwuler, was auch an der Nachfrage liegt. Es gibt mehr Männer, die gern Frauen zusehen (und so lange nörgeln, bis es dazu kommt) als Frauen, die gern Männern zusehen. Auch bei Pornografie überwiegen die männlichen Konsumenten.

„Schwul“ ist immer noch (und wieder zunehmend!) negativ besetzt, auf Schulhöfen gleichermaßen ein Synonym für „negativ“/„schlecht“ wie auch eine Beleidigung. Schwule gelten außerdem als schwächlich und unmännlich, weshalb viele hier lt. Profil hetero sind und im Gespräch dann bi-neugierig.

Übrigens auch beim vielen Frauen. Gerade dominante Bi-Männer gelten nur DANN als dominant, wenn sie AV aktiv sind oder OV passiv. Hab ich selbst oft genug von Frauen erfahren.

Lesben dagegen sind lt. gesellschaftlichem Konsens lustbetont und sinnlich.

Zu den vielen angeblichen Bi-Frauen ist zu sagen: Mein Toy würde gern mal eine kennenlernen. Das ist aber nicht so einfach, weil viele lt. Profil bi sind, weil ihr Partner das vorgibt oder sie sich nicht klar sind, was das heißt. „Sich gern lecken lassen“ ist nicht dasselbe wie „bi sein“.

Mein Toy hatte eine tolle Nacht mit einer gemeinsamen Freundin mit viel Quatschen, Zärtlichkeiten, Steicheln, Küssen und Lecken. Sie besuchte uns und weil ich auf Geschäftsreise war, schlief sie bei Toy im Bett statt im Gästebett, der Rest ergab sich. Alles ganz zwanglos, deshalb war es so gut.

Sowas hat sie leider nie wieder gehabt. Weil die Frauen sich nur bedienen lassen wollten statt gegenseitiger (!) Zärtlichkeiten, etc. Und nach einigen Versuchen würde SIE sich gern mal verführen lassen statt immer selbst zu verführen. Aber Zwanglosigkeit ist das Wichtigste. Außerdem Intellekt und Humor, weil sie sich auch gern unterhalten möchte. Witzig: Mit griffigen Frauen haben mehr Frauen Probleme als Männer. Toy findet griffige Frauen toll, sie hat einen ähnlichen Frauengeschmack wie ich: Eine Frau braucht Arsch und Titten! Die meisten Frauen wollen nur Models.

Zurück zu Männern: Ich habe noch ein weiteres „Problem“: Ich stehe nicht auf den üblichen „Männersex“. Der ist zumeist hart und direkt. Ich flirte und küsse gern. Im Darkroom Sex mit Männern zu haben oder im Club auf dem Gang zu blasen, wobei der Mann seinen Slip nur bis zu den Knien runtergezogen hat, ist nicht meins.

Ich mache Sex mit Männern nicht anders als mit Frauen. Aber Männer machen Sex anders als Frauen.

Und da schließt sich der Kreis: Wir haben keine Homo-Scheu. Wir umarmen gute (!) Freunde herzlich, egal welcher Neigung sie frönen oder welches Geschlecht sie haben. Und der Moment, als schwule Freunde den weinenden Ralf tröstend in den Arm genommen haben, habe ich ihnen nie vergessen.

Aber die Beobachtung, dass Scheu bei anderen vorhanden ist, machen wir durchaus. Unsere Kinder sind geprägt von unserem Umgang mit Menschen, insbesondere mit Homosexuellen. Und das ist auch gut so!


Ralf
 
 
16. Jan

Mille_Feuille:
was ich mag:
echte aktive Bi-Männer

Ich kenne solche Männer, die das sehr genießen
an deren Vergnügen ich auch teilhabe



Mein traum wären zwei sich gut kennende bi-Männer, mit denen ich oft das Vergnügen haben könnte. Aber da sind derzeit leider viele km und Schichtdienste ein heftiger Störfaktor - schade

Zum Glück habe ich regelmäßigen Kontakt zu einem bisexuellen Paar. Wir Männer mögen den gemeinsamen Sex sehr und genießen ihn im Beisein der Frau, auch zu ihrem Lustewinn.
Schade, das auch zwischen uns eine größere geographische Entfernung herrscht
 
 
16. Jan

...
Ich muss dazu sagen ich habe bi interessiert drin stehen da ich diese Erfahrung leider noch nicht machen durfte. Wie weit ich dabei gehe kann ich nicht sagen...wie gesagt noch nie erlebt.

Aber es reizt mich schon mal mit einer Frau Sex zu haben.
Und zu den Männern...ich mache sehr oft die Erfahrung das im Profil hetero drin steht er aber im Gespräch zugibt Bi zu sein. Ob das nun stimmt oder nicht sei dahin gestellt.
Oder wenn man Bi Männer explizit sucht sich alle...und wirklich alle Männer melden. Es ist echt nicht so leicht einen zu finden. Und eine Frau zu finden noch schwieriger
 
 
16. Jan

Wow...
... cooler Artikel *top*

It’s all about love 💗
 
 
17. Jan

Phobie
Hetero Bi oder Homophobie
Immer wenn mehr als eine Person Sex zusammen hat kommen Gedanken auf was andere wohl über sein handeln denken.
Einer unserer Freunde mag es wenn er gefickt wird und dabei knutschen kann aber nur solange keine Frau dabei ist.
Er sagt es aber auch ganz ehrlich wenn seine oder eine Frau dabei wäre würde er sich nicht trauen
 
 
17. Jan

Er schreibt
sirahh:
Übrigens auch beim vielen Frauen. Gerade dominante Bi-Männer gelten nur DANN als dominant, wenn sie AV aktiv sind oder OV passiv. Hab ich selbst oft genug von Frauen erfahren.

Es gibt bisexuelle Männer mit absolut jeder Variante von reinem Kopfkino über homosexuellem Sex bis fast schwul und wenig an Frauen interessiert. Auch andere Kategorien wie aktiv und passiv oder dom und dev sind in allen Schattierungen vertreten. Es gibt also keinerlei Grund sich wegen einer speziellen Konstellation dieser Gruppe nicht zugehörig zu fühlen. Ich bin seit Jahren bisexuell unterwegs und bin total entspannt was Sex mit Männern und Frauen angeht. Ich mache alles und fühle mich gut dabei. Ich gehöre aber zu einer sehr kleinen Minderheit in der Gruppe der bisexuellen Männer, die geoutet sind und die volle Unterstützung des Lebenspartners geniessen. Dies ist nach meiner Erfahrung aber die wichtigste Vorraussetzung um aufregenden und fantasievoll vielfältigen Sex zu haben. Komplexere Sessions wie analer Sex aktiv und passiv mit einem Mann bei einem Date oder Sandwich beim MMF mit Mann in der Mitte gibt es nur für Männer, die auch bewusst eintauchen in ihre sexuelle Identität und sie voll ausleben.

Ich finde übrigens bei meiner Suche sehr viel mehr Männer, die anal lieber passiv sein wollen als aktiv. Die Erklärung dazu ist auch vergleichsweise einfach. Aktiver Analsex ist auch mit Frauen leicht möglichg und für viele bisexuelle Männer ist ein geiler Frauenarsch verlockender als ein Männerarsch. Beim Mann reizt vor allem der Penis und dass man sich mit einem echten Teil ficken lassen kann. Bisexuelle und homosexuelle Männer haben fast alle die Erfahrung, dass der Anus und die Prostata extreme Lustzentren des Mannes sind, deren Erregung süchtig macht. Eine Frau vernachlässigt ja auch selten ihre Brust als erogene Zone. Warum sollten Männer also darauf verzichten ihr Lustpotential auszuleben. Dies geht halt besser mit Männern als wenn eine Frau mit Fingern und Dildo oder Strapon aktiv wird. Frauen haben für solche Aktivitäten auch weniger natürliche Neigung weil es die Erektion zerstört, die sie vielleicht für ihre eigene Befriedigung gebrauchen wollen. Als Folge sind viel mehr passive und devote Männer unterwegs als aktive, die etwas von der Befriedigung des Mannes verstehen.
 
 
17. Jan

Two44:


Ich finde übrigens bei meiner Suche sehr viel mehr Männer, die anal lieber passiv sein wollen als aktiv. Die Erklärung dazu ist auch vergleichsweise einfach. Aktiver Analsex ist auch mit Frauen leicht möglichg und für viele bisexuelle Männer ist ein geiler Frauenarsch verlockender als ein Männerarsch. Beim Mann reizt vor allem der Penis und dass man sich mit einem echten Teil ficken lassen kann. Bisexuelle und homosexuelle Männer haben fast alle die Erfahrung, dass der Anus und die Prostata extreme Lustzentren des Mannes sind, deren Erregung süchtig macht.
Als Folge sind viel mehr passive und devote Männer unterwegs als aktive, die etwas von der Befriedigung des Mannes verstehen.

Das kann ich nur vollkommen bestätigen. Aus diesem Grunde gehöre ich auch zu den Passiven bisexuellen Männern
 
 
17. Jan

Jaaaa,
ich finde auch es sind mehr Analpassive Männer unterwegs, als aktive.
Da ich nun mal die "Frau" im Spiel bin erwarte ich aber auch wie eine Sex zu haben,
desweiteren weiss ich von mir, das ich immer "sauber, gespült und vorbereitet",
zu einem Date erscheine.
Das weiss ich bei anderen nicht, deswegen mag ich den aktiven Part nicht so.
Und *ja* ein Frauenpopo ist oft sehr viel attraktiver, das gebe ich gerne zu.

Auch würde ich gerne zu einigen Beiträgen hier Komplimente verteilen, aber als basis geht das nicht.
 
 
17. Jan

Also, gerade bei Ärschen muss ich konstatieren, dass die von Männern meist muskulöser und attraktiver sind. *zwinker*

Aber so hat jeder seine Meinung *zwinker*


Ralf
 
 
17. Jan

hab ja auch geschrieben :
........... ist oft sehr viel attraktiver, ..........

und zumeist auch unbehaart *haumichwech*
 
 
30. Jan

Meine Erfahrung nach gibt es zwei Typen Männern die Sex mit Männern haben wollen. Einmal Männer die auf Männer stehen, sie attraktiv finden und dann spielt es auch erstmal keine Rolle ob Bi/Pan/Homo what ever Definition. Die wollen Mann spüren, erleben und Küssen.
Zweite Gruppe und das scheint leider die Mehrheit hier zu sein suchen was anderes in anderen Männern. Da geht es viel um Macht, um den Mann als Objekt. Diese Männer küssen nicht usw, den geht es um den reinen Akt und entweder dominanz oder Devot... Hat m.M. nach einiges mit der eigenen Männerrolle und Selbstbewusstsein zu tun. Fühle ich mich im Normalfall Männern unterlegen will ich sie dominieren und oft penetrieren. Ältere Jüngere ist das beste Beispiel. War in einigen Kulturen Gesellschaftlich akzeptiert.

Ich habe immer wieder das Gefühl das speziell bei den Thema Abwertung von Homosexualität von Männer bzw. Sex von Männern mit Männern das eigene Rollenbild, Status unter Männer und Scham eine Rolle spielt. Der Begriff Homosexualität ist da nur ein Höhepunkt und wurde / wird zur Patalogisierung von Sexualität genutzt. Das Thema ist aber viel Älter und steckt tief in den Wurzeln der christlichen Europäer und ist seit dem ein "Verkaufsschlager". In vielen Kulturen spielte das ganze keine Rolle bevor sie auf den erhobenen Zeigefinger der Kolionalisten und Prediger stießen.
 
 
30. Jan

YonyPoe:
Der Begriff Homosexualität ist da nur ein Höhepunkt und wurde / wird zur Patalogisierung von Sexualität genutzt. Das Thema ist aber viel Älter und steckt tief in den Wurzeln der christlichen Europäer und ist seit dem ein "Verkaufsschlager". In vielen Kulturen spielte das ganze keine Rolle bevor sie auf den erhobenen Zeigefinger der Kolionalisten und Prediger stießen.
Das finde ich abwegig. Der Begriff der Homosexualität ist wissenschaftlich definiert und wertneutral. Man sollte nicht die gesellschaftliche Homophobie, die in der westlichen Kultur von der viktorianischen Zeit bis etwa 1980 grassierte in jedem Zeitalter der Geschichte suchen. Das antike Griechenland und die Renaissance waren sehr homophil und in der katholischen Kirche grassierte diese "Sünde" jahrhunderte lang ungestraft. Die feudalen Gesellschaften der moslimischen Welt hingegen sind durchgehen homophob geprägt, was auch in dem autoritären Menschenbild zum Ausdruck kommt. Aufgeklärte Gesellschaften mit einem humanistischen Menschenbild, ohne patriarchalische Herabsetzung der Frau zu Objekten und Ware tendieren klar in Richtung gegen Homophobie. Es bedarf also vor allem der Aufklärung und Gleichberechtigung sowie der Anerkennung des individuellen Menschenrechtes und der Säkularisierung damit Diskriminierung in der Gesellschaft zurück gedrängt wird. Aufklärung und Gleichberechtigung fängt mit einer aufrichtigen Sprache an, die Dinge beim richtigen Namen nennt und zu dem steht wovon man überzeugt ist.
 
 
30. Jan

@Two44
kann leider nicht den Dank Button drücken
Dann auf diesem Wege: SUPER BEITRAG
Vielen Dank
 
 
31. Jan

@Two44 Schreib nix gegenteiliges. Ob ein Begriff Wertfreie ist oder nicht kann ich schwer beurteilen. Bin kein Soziologe, Ethnologe oder Linguist. Der Begriff Homosexualität ist ein Kunstbegriff, der eine Form der menschlichen Sexualität besonders beschreiben soll, ursprünglich war er nur auf Männer gemünzt und er stammt aus den Jahr 1868 und damals wie heute gab es eine Idee die Sexualität in Schubladen zu unterteilen. Das hat positive wie negative Effekte. Ich bin der Meinung das der Begriff und die Nutzung der Schubladen im ersten Moment identitätsstiftend sein kann aber auch zur Diskriminierung führt, vor allem da lange Homosexualität als Krankheit galt und in vielen Ländern gilt. Erst vor wenigen Jahren hat die WHO Homosexualität aus dem Katalog der Krankheiten gestrichen. Wie geschrieben, stimme dem zu was du schreibst in weiten Teilen, das als Ergänzung / Erklärung zu meiner Wortmeldung.
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